Quarkbällchen aus der Heißluftfritteuse

Zur Fasnetszeit hat meine Oma immer Fasnetsküchle (oder Krapfen wie sie in anderen Regionen Deutschlands heißen) gemacht. Die fluffig süßen Gebäckstücke waren für mich immer ein Highlight. Nach der Diagnose Zöliakie haben wir versucht glutenfreie Fasnetsküchle zu machen, aber die glutenfeie Variante wird doch sehr schnell trocken und für so kleine Mengen, dass man sie gleich essen kann, lohnt sich das Frittierfett kaum. Deshalb gab es in den letzten Jahren keine Fasnetsküchle mehr. Da ich jetzt gerade eine Heißluftfritteuse ausgeliehen habe und bald Fasnet ist, hat mich das Fasnetsküchlefieber gepackt. Allerdings hab ich mich an Quarkbällchen probiert. Durch den Quark bleiben sie etwas länger saftig als die klassische Variante.

Zutaten (für zwei Portionen als Nachtisch):

  • 100 g Quark
  • 100 g glutenfreies Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 20 g + 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • Zimt
  • Salz
  • 30 g Butter

Zubereitung:

  1. Den Quark, das Ei, 20 g Zucker, den Vanillinzucker, eine Prise Zimt und eine Prise Salz mit dem Handrührgerät verrühren.
  2. Backpulver und Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
  3. Den Rost der Heißluftfritteuse mit wenig Öl bestreichen und den Teig in Form von Bällchen auf den Rost setzen.
  4. Die Bällchen bei 180° insgesamt 12 min backen. Nach 8 Minuten wenden.
  5. Währenddessen die Butter schmelzen. Wer keine Mikrowelle hat, kann die Butter auch in einer Porzellanschüssel auf den Toaster stellen und einmal „toasten“. Wenn ich kleine Mengen an Butter schmelzen will, finde ich es immer unnötig einen großen Topf zu nehmen und die Variante mit dem Toaster klappt wunderbar.
  6. Wenn die Bällchen fertig sind sofort mit der flüssigen Butter beträufeln und in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen.

Falls ihr mehr Quarkbällchen wollt, einfach die Mengenangaben anpassen. Am besten orientiert ihr euch an der Anzahl der Eier und multipliziert die anderen Zutaten entsprechend.